Donnerstag, 26. Mai 2016

[Look] I'm your other mother, CORALINE

Neil Gaiman, meine Damen und Herren.

Neil Gaiman. 



Eigentlich sind weitere Worte überflüssig, denn der Name dieses Autors steht für sich. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Comic-Reihe "Sandman", seine Kinderbücher und die Zusammenarbeit mit Terry Pratchett. Seine Geschichten siedeln sich im Fantasy-Bereich an und wurden schon viele Male ausgezeichnet. Er kommt sogar in einer Folge der Simpsons vor. :D Für mich ist er irgendwie der Tim Burton unter den Autoren. 

Das erste Mal bin ich ca. 2009 mit seiner Arbeit in Berührung gekommen. Und zwar durch die Verfilmung zu "Coraline". Dann habe ich mich, dank einer lieben Freundin, ganz zaghaft mit den Sandman-Comics auseinandergesetzt und schließlich letztes Jahr ENDLICH zum ersten Buch von ihm gegriffen. Nämlich der Geschichte zu "Coraline".
Was seine Werke betrifft, ist meine Wunschliste sehr lang und der Nachholbedarf sehr groß. (Gleiches gilt übrigens für H. P. Lovecraft und Terry Pratchett!) Aber dauernd kommen mir andere Autoren dazwischen. So Leute wie George R.R. Martin. Oder Markus Heitz. Oder Kai Meyer. Oder all diese wunderbaren Fairytale Retellings und Young Adult Books. Ein Bücherwurm zu sein ist eben wirklich nicht einfach, ich sag's euch. ;)

Naja, jedenfalls hat mich die Bösewichtin aus der Geschichte um Coraline sehr fasziniert und wirklich gegruselt (was bei mir recht selten passiert). Coraline zieht mit ihren Eltern in eine andere Stadt in ein Haus, welches ziemlich weit ab vom Schuss liegt. Sie fühlt sich unwohl, einsam und ihre Eltern haben nie Zeit für sie. So beginnt sie, im Haus umher zu wandern und entdeckt eines Tages eine verborgene Tür. Am anderen Ende warten das gleiche Haus - und nette, liebende Eltern, die sich nicht Schöneres vorstellen können, als Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen. Nur Eines ist anders: sie haben schwarze Knöpfe statt Augen. Um zur Familie zu gehören, wird von Coraline verlangt, dass auch sie sich die Knöpfe an den Kopf näht. Natürlich wehrt sie sich. Und natürlich steckt hinter der scheinbar liebenden "anderen" Mutter mehr, als Coraline je zu träumen gewagt hätte...

Die "andere Mutter" durchlebt eine Transformation, an dessen Ende eine spinnenartige Gestalt mit langen Krallen und zersprungenem Gesicht steht. An dieser Stelle sei euch Tante Google einmal ans Herz gelegt. Auch die Hintergrundgeschichte zu dieser Figur ist sehr interessant!

Genau mit diesen Elementen habe ich in dem Look gearbeitet. Es ist keine 1:1-Umsetzung, sondern eher eine Interpretation. 






Die Grundierung besteht aus Foundation und weißem Kompaktpuder. Das nicht verdeckt Auge, sowie die Wangenpartien habe ich leicht konturiert. Die Risse habe ich mit meinem geliebten Gel-Liner von Zoeva gezeichnet und an den Knicken mit schwarzem Lidschatten etwas mehr Tiefe gezaubert. Auf den Lippen seht ihr einen schwarzen Lippenstift von Kiko, der mich leider den letzten Nerv gekostet hat. Beim Durchsehen der Bilder habe ich es ernsthaft bereut, nicht doch zu meinem geliebten "Black Velvet" von Lime Crime gegriffen zu haben. 

Ansonsten kam ich mir schon etwas gehandicapt vor. Ein Auge verdeckt, auf das andere künstliche Wimpern geklöppelt (die auf dem Foto auch nicht mehr zu sehen sind - hooray!) und an einer Hand diese langen Krallen, die ich übrigens nur mit Mastix angeklebt habe. Schließlich sollten die ja keine Ewigkeit halten. ;) Mit anderen Worten hat mich der Look schon arg aus meinen Komfort-Zonen gelockt. Kennt ihr "Hotel Trannsylvania 2"? Beim Bedienen meines Instagram-Accounts mit diesen Fingernägeln musste ich kichern, weil ich an Dracula und sein Smartphone denken musste. :D 

Wie findet ihr den Look? 
Kennt ihr Neil Gaiman und seine Geschichten?
Habt ihr den Film gesehen?


Kommentare:

  1. so hot und toll dimensional. Die Nägel sind auch der shit :D
    Toll gemacht.

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    1. Hihi. :-D Das freut mich doch, dass sie meine Mühen und die Verzweiflung zwischendrin gelohnt haben. :-D

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